Exposé

Arbeitstitel: „Ich werde älter“©
Autor: Lars Landers®
Genre: Deutschsprachige Belletristik
Eigenklassifizierung: Roman (Entwicklungsroman)
Manuskriptstatus: Als Taschenbuch und ebook veröffentlicht

Grundidee / Hauptfigur:

In dem Roman wird das Älterwerden diesseits und jenseits der Jahrtausendwende im modernen Deutschland mit seinen Meilensteinen von der Geburt bis zum Erwachsenenalter aus der Sicht eines mittlerweile vierzigjährigen Mannes beschrieben, der in „Westdeutschland“ das Licht der Welt erblickte und schließlich in Berlin-Mitte lebt.

Geboren im Ausklang des deutschen Wirtschaftswunders bestimmen nicht Krieg, Hunger und essentielle Existenzängste den Protagonisten, sondern vielmehr ontologische Fragen. In Niedersachsen erblickt der »Kleine Wassermann« mit großen, neugierigen Augen das Licht der Welt und sitzt schon bald auf dem Meeresgrund und lässt den Schlick durch seine kleinen Finger gleiten. Neugierig schaut er zu den anderen Kindern, die vergnügt auf der sonnen durchfluteten Wasseroberfläche spielen. Soll er sich trauen, soll er auftauchen?

Auf dem für ihn nicht immer klar erkennbaren Weg durch Hoch- und Tiefebenen trifft die Hauptfigur vor allem auf alltägliche, aber nicht minder prächtige Wunder in Form von Begegnungen, Liebe, Freunde, Glauben, Nihilismus, Verletzungen, Schmerzen, Taumel, Glückseligkeit und begegnet dem Leben in seiner Vielschichtigkeit, letztlich sich selbst. Die Lebensbühne des Protagonisten wird von Haupt- und Nebendarstellern in Form von Familie, Freunden, Frauen betreten und in Teilen (auch wieder) verlassen.

Handlungsverlauf

Der Roman über das Älterwerden ist eine ruhige, dennoch mitreißende Reise ins Innere der Seele und beschreibt eine Entwicklung vom Kind zum Erwachsenen, das langsame Wegdriften vom seligen, kindlichen Seinszustand, der die Vergangenheit noch nicht bereut und die Zukunft ebenso noch nicht fürchtet. Als Heranwachsender empfindet der Protagonist die ganze Welt als unwirklich und wie ein großes Theaterstück. Das innere Außenseitertum wird sich am Ende der Schulzeit auch äußerlich manifestieren. Bildhafte Sinneseindrücke aus dem erlebten Alltag sind die Facetten dieser in die Tiefe gehenden Erzählung, die reich an Lebensweisheiten ist und nachdenklich stimmt. Der beschriebene Lebensweg ist vor allem angefüllt mit Wandlungsprozessen und erzählt von Abbrüchen und Neuanfängen.

Es ist ein optimistischer Roman über allmähliche Reifeprozesse, dessen lebenslustiger Protagonist trotz aller Irrwege, Dämonen und dunkler Wälder immer wieder auf den Berg hinauf und zu sich findet.

Der Protagonist kommt nach langer, vergeblicher Suche in der Außenwelt zu dem Schluss, anderswo suchen zu müssen und erlebt eine Überraschung.