Exposé

Arbeitstitel: „Nichts bleibt...“
Autor: Lars Landers®
Genre: Deutschsprachige Belletristik
Eigenklassifizierung: Roman (Zeit-, Gesellschafts- und Liebesroman)
Manuskriptstatus: Als Taschenbuch und ebook veröffentlicht

Grundidee:


Roman wird eine Frage gestellt, deren Antwort er trotz seiner dreißig Lebensjahre nicht wahrhaftig kennt. Beherzigt macht er sich auf seine Suche. Der verschworene Geheimbund seiner Freunde bewegt ihn zu einer gemeinsamen Reise an die Ostsee. Bevor Roman in die Nähe seiner Wahrheit gerät, lässt er sich einer Prüfung unterziehen. Das Leben kreuzt in all seiner Schönheit und Unbarmherzigkeit wie ein weißes Segelschiff auf blauem Meeresgrund und die glühende Lava eines Vulkans seinen Weg. Roman malt das Gemälde seines Lebens. Voller Ehrfurcht steht er vor der Staffelei und betrachtet dessen Farben und Konturen. Zum ersten Mal scheut er sich nicht, wirklich und wahrhaftig hinzusehen. Ein Schrecken zeichnet sich auf seinem Gesicht ab. Roman sieht sich, zum ersten Mal. Und nicht nur sich.

Handlungsverlauf/Hauptfiguren

Drei Zeitabschnitte bestimmen das Leben der zentralen Figur. Nachher. Vorher. Nach nachher.

Im Nachher existieren nur noch die Spuren von Beate und Katharina. Der Vater besucht Roman in dessen Berliner Wohnung, setzt sich in den throngleichen Sessel und bemerkt mit Erschrecken, was aus einem Sohn geworden ist.  Roman hat metaphorisch begonnen, das eine Gemälde seines Lebens zu malen, welches alle Menschen einmal anfertigen, wollen sie ihre Wahrheit ergründen.

Im Vorher hat der Protagonist die Liebe seines Lebens gefunden und sie still und heimlich standesamtlich geheiratet. Beate. Der Romantiker Roman wollte diesen einen Tag in aller Stille unberührt von seiner Außenwelt begehen. Die kirchliche Trauung steht bevor.

Der Geheimbund der Verschwörer in Form seiner Freunde beschließt, mit Roman im Rahmen der Junggesellenverabschiedung an die Ostsee in die Nähe von Rostock zu fahren. So brechen der Architekt, ewige Student, Arbeitslose, Philosoph und der Polizist mit der zentralen Figur in einem Porsche und alten Fiat 500 auf, nicht ohne dass Roman sich hatte versprechen lassen, auf keinerlei Probe gestellt zu werden.

Der Freundeskreis um die Dreißig hat altersgemäß die ersten Lebensklippen mehr oder minder erfolgreich umschifft. Jeder trägt seine Schiffbrüche, Päckchen und Fragen mit sich herum. Die Sehnsucht nach Freiheit und Loslassen eint sie. So kriechen die Kinder und Kobolde des Schabernacks aus den Verliesen an diesem Wochenende in ihnen hervor und treiben ihr Unwesen. Ventile beginnen sich zu öffnen. Der Luftballon erreicht seine maximale Dehnung und platzt. Die Freunde wollen spüren, sich spüren.

Auf den Protagonisten kommt eine andere Prüfung als erwartet zu. Katharina.
Hermann Hesse beschrieb in einem seiner Werke sinngemäß, dass Menschen ein Mal auf der Stirn trügen. Nur Seelenverwandte erkannten die Ihrigen. Die zentrale Figur hatte Hermann Hesse in seiner Jugend nahezu verschlungen. Hesses Metapher war ihm Zeit seines Lebens nicht mehr aus dem Sinn gegangen. Roman war sich sicher, Beates Mal beim ersten Aufeinandertreffen deutlich gesehen zu haben. Er war sich mit Beate so sicher. An der wundervollen Ostsee trifft er auf Katharina, seine Prüfung, zwischen der verschwiegenen standesamtlichen und der bevorstehenden kirchlichen Trauung. Blitz und Donner treffen Roman, als er das Mal auf Katharinas Stirn erblickt. Sie führt ihn für wenige Wimpernschläge der Weltgeschichte nach Rügen, wo sie an einem der schönsten Strände der Welt in Sellin eine verhängnisvolle Bitte äußert.